Fröschlhaus | Hall in Tirol | ROECK Architekten Innsbruck

HALL IN TIROL, ÖSTERREICH

FRÖSCHLHAUS

Am Haller Brockenweg entsteht die neue Firmenzentrale des Tiroler Bauunternehmens Fröschl. Die positive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens machten die Investition von rund 25 Millionen Euro notwendig. Das neue Fröschl Haus zeichnet sich besonders durch seine Nachhaltigkeit aus: So setzt man auf klimaschützende Massivbauweise, Betonkernaktivierung, Fassadenwärmespeicherung und eine Photovoltaikanlage. 

Der monolithisch geformte Baukörper der Architekten in Innsbruck wird zur Gänze in Sichtbeton ausgeführt. Die sich nach außen hin unterschiedlich öffnenden Fensterleibungen lassen zusätzliches Licht in die Büroflächen einfallen und verstärken die Baukörperplastik. Das Gebäude verfügt über ein Erdgeschoß mit drei flächig darüber liegenden Obergeschoßen. Im südlichen Bereich werden zusätzlich zwei Geschoße aufgebaut.

Über das im Süden gelegene Foyer sind die einzelnen Fröschl Abteilungen mit insgesamt 177 Arbeitsplätzen in den Obergeschoßen erschlossen. Damit verfügt man über 59 Arbeitsplätze mehr als derzeit in der jetzigen Firmenzentrale. Dem Eingangsbereich ist eine bepflanzte Begegnungszone vorgelagert.

Die im Erdgeschoß vorgegebene Größe der Handelsfläche ermöglicht großzügige lichtdurchflutete bepflanzte Innenhöfe in den Bürogeschoßen, die über raumhoch verglaste Aufenthalts- Gangbereiche erschlossen sind und das Gebäude von Innen nach Außen atmen lassen. Dieser Freibereich öffnet sich zusätzlich nach oben, sodass großzügig Licht in sämtliche Bürogeschoße fallen kann. Umlaufend um diese Innenhöfe sind die Büros, Besprechungsräume, Aufenthaltsräume angeordnet. Jeder Arbeitsplatz wird individuell über Fensteröffnungen belichtet bzw. belüftet.

AUFTRAGGEBER

GRAMINA GMBH CO. KG

 

TYPOLOGY
MIXED USE

STATUS
FERTIGSTELLUNG 2021

STANDORT
HALL IN TIROL, ÖSTERREICH

 

FOTOS

DAVID SCHREYER
 

PUBLIKATIONEN, AUSZEICHNUNGEN

STADTZEITUNG HALL FEBRUAR 2020

ARCHITEKTUR AKTUELL - ARCHITECTS 2022